Wrestling

AEW veranstaltet größte Show des Jahres und zeigt Mega Debüts

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Am Sonntag veranstaltete All Elite Wrestling die Großveranstaltung ALL OUT.

Bei dieser Show ließ AEW die Kritiker verstummen und zeigte das sie keine „WWE Resterampe“, sondern der nächste Big Player im Business sind. Zwar gab es auch einige, wenige, Low-Lights aber die vielen großen Momente überstrahlten sie.

Im ersten Match der Main Show verteidigte Miro seinen TNT Titel gegen Eddie Kingston. Nach 13 Minuten schönem „in die Fresse“ Wrestling, gewann Miro nach einem unentdeckten Tritt in die Kronjuwelen.

Im zweiten Match öffnete sich die verbotene Tür zwischen New Japan Pro Wrestling und AEW. Jon Moxley möchte nach seinem WWE Abgang jeden und alles wrestlen. Samstag taucht er bei der zurzeit größten Hardcore/Deathmatch Liga GCW (Game Changer Wrestling) auf und gewann den GCW Titel, Sonntag trat er bei der größten AEW Show des Jahres auf und kämpfte gegen eine japanische Wrestling Legende.

Nach einem Match, was dem ersten sehr ähnlich war, gewann Moxley gegen Kojima. Und auf das Match folgte die erste Überraschung des Abends. Als MOX noch im Ring ist ertönt eine Musik, die jedem Fan japanischem Wrestlings zum Grinsen bringt. Minoru Sozuki kommt heraus und konfrontiert Jon Moxley. Jeder der Sozuki bis dahin noch nicht kannte wustte spätestens dann, dass er ihm auf keinem Fall im Dunkeln begegnen möchte. Mox und Sozuki hauen sich im Ring gründlich aufs Maul und am Ende kann der Japaner die Oberhand behalten.

Dann verteidigt Britt Baker ihren AEW Women’s Titel erfolgreich gegen Kris Statlander. Kurz vor dem Ende zeigte Baker einen Panama Sunrise (Canadian Destroyer), ein Schelm wer das als eine Referenz zu ihrem Verlobten Adam Cole sieht nur, weil der Free Agent ist und ganz rein theoretisch bei dieser Show auftauchen könnte.

Jetzt kommen wir zum absoluten Highlight der Show. Zum AEW World Tag Team Championship Match zwischen den Champions, den Young Bucks und den Lucha Brothers. An alle, die es bis jetzt nicht wussten: Wrestling ist nicht echt, Wrestling ist eine Choreografie. In einem guten Match kann man das sehen. In einem sehr guten Match sieht man die Choreografie nicht, weil es einen so mitreist. Dieses Match war sehr, sehr gut.

Die Young Bucks (Matt und Nick Jackson) und ihre Gruppierung „The Elite“ hatten nach ihrem Schritt zur Dunklen Seite eine krasse Entwicklung hingelegt. Zum einen optisch: Beide haben sich jetzt Bärte wachsen lassen und tragen Klamotten, bei denen sie sich wirklich Gedanken machen, wie sie am schlechtesten aussehen. Shorts, bunte Lederjacken und Federohrringe. Auch in ihren Matches macht sich das bemerkbar, so gewannen sie ihre Matches zuletzt immer nur mithilfe von unerlaubten Eingriffen, ihrer Elite Kollegen. Diese Young Bucks verteidigen also gegen die Lucha Bros (Penta El Zero M und Ray Fenix), mein persönliches lieblings Tag-Team. In einem Steel Cage.

Nach einiger zeit warf Brandon Cutler, einer der Freunde der Bucks, eine Tache in den Ring. Und was holt Matt Jackson aus der Tasche? Richtig einen Michael „Air“ Jordan Nike Schuh. Die Sohle des Schuhs komplett voll mit Thumtacks (Reisnägeln). Mit diesem Schuh gibt es dann einige Superkicks ins Gesicht von Fenix. Als sich sein älterer Bruder vor ihn kauert, kriegt auch Penta einen Superkick mit dem modifizierten Schuh ab, woraufhin er im ganzen Gesicht blutet. Am Ende zeigt Fenix einen Crossbody vom Käfigrand auf die Young Bucks, danach einen Piledriver gegen Matt Jackson und unter lautem Jubel gewinnen die Lucha Brothers den AEW-Tag-Team-Titel.

Als Nächstes gab es die Women’s Cassino Battle Royal. Die Damen kommen in vier Fünfergruppen heraus, als Letztes kommt, als Joker, ein Überraschungsteilnehmer. Man eliminiert  jemanden in dem man ihn über das oberste Seil aus dem Ring befördert. Der Joker war die von WWE entlassene Ruby Soho, die das Battle Royal auch gleich gewann, am Start.

Das nächste Match war der Abschluss der Storyline zwischen Maxwell Jakob Friedman und Chris Jericho. MJF hatte sich nach seiner Niederlage im Titelmatch gegen den damaligen AEW World Champion Jon Moxley dem Inner Circle von Chris Jericho angeschlossen. Im Inner Circle ekelte er erst einmal Jerichos Schützling Sammy Guevara aus der Gruppierung. In der Folgezeit bildete MJF mit Jericho ein Tag Team. Bei AEW Revolution 2021 bekamen sie ein Titelmatch gegen die Young Bucks, welches sie verloren.

Bei der darauf folgenden AEW Dynamite Ausgabe gründete seine eigene Gruppe, den Pinnacle. Der Pinnacle und der Inner Circle trafen, unter anderem, in einem Blood & Guts Match und im Stadium Stampede Match aufeinander. In diesem Match ging es um Jerichos Kariere. Ich hätte mir gewünscht das MJF, Jericho in Rente schicken darf, weil es ein großer Push für ihn gewesen wäre und Jericho sich dann auf seine Musikkarriere konzentrieren könnte. Außerdem muss ich Chris Jericho in dem Alter auch nicht mehr im Ring stehen sehen. Leider hat Jericho gewonnen.

Als Nächstes gab es das erste Match von CM Punk, seit sieben Jahren. Sein Gegner war der junge AEW Top-Star Darby Allin. Nach rund 20 min. konnte Punk seinen GTS durchbringen und Allin pinnen. Nach dem Match gab es einen Handshake zwischen den beiden. Auch wenn Allin hier verlor, sollte ihm das keine Zacke aus der Krone brechen, immerhin war er im ersten Match von CM Punk und sah auch in der Niederlage nicht schwach aus.

Im unnötigsten Match auf der Card besiegte Paul Weight (Big Show) QT Marshell in drei Minnuten.

It’s MAIN EVENT Time!

Der Impact Wrestling World Champion Christian Cage tritt um den AEW World Titel von Kenny Omega an. Jedem war klar, dass Omega nicht auch seinen zweiten Titel an Cage verlieren würde und genau so ist es auch gekommen. Nach dem Match verprügelt Kenny zusammen mit der restlichen Elite seinen Gegner. Sein Freund Jack Parry kommt Christian zur Hilfe, doch wird ebenfalls abgefertigt. Dann hält Omega eine Ansprache, in der er sagt, dass alle die ihm den Titel abnehmen könnten, retired oder lange tot seien. Dann geht das Licht aus. Und es erscheint: ADAM COLE BAY BAY!!! Eben der Adam Cole war vor seinem Abgang zur WWE Teil der Elite, die damals noch eine Subgruppierung des Bullet Club war. Das Publikum feiert. Ist er der nächste Gegner für Omega? Nein. Cole superkickt Jack Parry und schließt sich wieder der Elite an.

Kenny verabschiedet die Zuschauer mit seiner Standardline: „Goodbye and good Night BANG!“ Doch beim BANG ertönt plötzlich der Anfang des Musikstücks „Ritt der Walküren“ von Richard Wagner und Brian Danielson kommt unter lauten Jubel heraus. Brian Danielson stand dieses Jahr schon im Main Event von Wrestlemania, bei WWE. Zusammen mit Jungleboy Jack Parry und Christian Cage kann er die Elite vertreiben. Mit diesen Bildern endet die Show.

              

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